Ja, genau du bist herzlich willkommen. Ganz egal, ob du dich als „gläubig“ bezeichnen würdest oder nicht.
Wir haben drei Ziele formuliert, die uns motivieren:
Wir wollen Gott ehren und ihm unsere Dankbarkeit ausdrücken, weil er uns so sehr liebt.
Wir investieren in ein herzliches und ehrliches Miteinander.
Wir setzen uns dafür ein, dass immer mehr Menschen in Sandhausen die gute Nachricht von Jesus Christus hören und verstehen.
Als kleine christliche Gemeinschaft gibt es uns seit 2017 in Sandhausen. Die Idee entstand 2016 bei einer kleinen Gruppe von Christen aus Sandhausen und Umgebung, die zur Christlichen Gemeinde Heidelberg gehörten. Wir sind sehr dankbar für diese Gemeinde, die uns sehr unterstützt hat und fühlen uns immer noch sehr verbunden.
Unser Logo haben wir entworfen, als wir hier in Sandhausen gestartet haben. Es zeigt einen Pfeil, der nach oben zeigt. Er steht dafür, dass wir unsere Gedanken und unser Leben immer wieder auf Gott ausrichten wollen. Gleichzeitig bildet der Pfeil ein Dach, denn Gemeinde bedeutet für uns auch ein geistliches Zuhause.
Mit "Freikirche" meinen wir, dass unsere christliche Gemeinschaft unabhängig vom Staat oder anderen Kirchen ist.
Nein, wir sind keine Sekte. Sekten haben zwei besondere Eigenschaften: Sie erheben den Anspruch, gewisse „Sonderlehren“ zu haben, die nur bei ihnen zu finden sind. Und sie binden ihre Mitglieder stark an sich. Beides lehnen wir ab. Wir verstehen die Bibel als Gottes Wort. Und unser Ziel ist es nicht, immer mehr Menschen an uns oder unsere Gemeinde zu „binden“. Wir wollen dich einladen, den christlichen Glauben neu zu entdecken – als eine persönliche Beziehung zwischen dir und Gott, deinem himmlischen Vater.
Es gibt eine große Zahl an verschiedenen christlichen (Frei)kirchen weltweit. Eine beeindruckende aber auch verwirrende Vielfalt! Und nicht mit jeder Glaubensrichtung oder Strömung, die auf diesem weiten Feld zu finden ist, stimmen wir überein. Aber wir fühlen uns innerlich verbunden mit allen Christen und Kirchen, die die Bibel als Gottes Wort verstehen und die gute Nachricht von dem Retter Jesus Christus als zentrale Botschaft haben.
Nein, eine Anmeldung für den Gottesdienst ist nicht nötig. Komm gerne einfach sonntags ein paar Minuten vor 10.00 Uhr vorbei, such dir einen schönen Sitzplatz aus, lehn dich zurück und genieß die Zeit. Wenn du nur zum Predigtteil kommen willst, kannst du um kurz vor 11.00 Uhr während unserer kleinen Pause dazustoßen.
Unsere Gottesdienste am Sonntag haben jede Woche einen ähnlichen Ablauf. Wir starten um 10.00 Uhr mit einer Begrüßung durch einen Moderator. Dann schließt sich eine Zeit mit Liedern, Gebeten und kurzen Andachten aus der Bibel an. Und das Ganze in einer ungezwungenen, wertschätzenden, familiären Atmosphäre. Weil wir auch die Möglichkeit zur freien Beteiligung geben, kann es vorkommen, dass kurze, stille Pausen entstehen. Das ist aber nicht weiter schlimm – diese Augenblicke der Stille können zur Besinnung in unserem meist lauten Alltag genossen werden. Anschließend gibt es die Möglichkeit, am Abendmahl teilzunehmen. Dazu wird das Brot und der Traubensaft (in kleinen Gläsern) durch die Reihen gereicht. Wer nicht am Abendmahl teilnimmt, gibt das Brot und den Traubensaft einfach an seinen Sitznachbarn weiter. Von ca. 10.50 bis 11.00 Uhr gibt es eine kurze Pause. Der perfekte Zeitpunkt, um sich schnell einen Kaffee zu holen. Jetzt wird es kurz lebhaft: Eltern bringen ihre Kinder zur Kinderstunde ins alte Feuerwehrhaus nebenan, ein Austauschen und Plaudern geht los und vielleicht setzt sich auch jemand ans Klavier, um die Pause musikalisch zu verfeinern. Oft kommen auch in dieser Pause Gäste dazu, die nur zum zweiten Gottesdienst-Teil kommen möchten. Wenn der Moderator dann um 11.00 Uhr wieder alle bittet, sich an ihre Plätze zu setzen, startet der zweite Teil des Gottesdienstes. Es ist Zeit für die Predigt, die meist zwischen 30 und 40 Minuten dauert. Die Predigten werden in der Regel von ehrenamtlichen Predigern unserer Gemeinde gehalten und bauen eine Brücke zwischen der Bibel und unserem Alltag. Während dieser Zeit findet parallel eine Kinderstunde für die Kleinen (3 – 7 Jahre) und Großen (8 – 12 Jahre) statt. Und wenn alles rum ist? Dann darf man gerne noch einen Keks, ein Getränk und gute Gespräche genießen.
Aber klar doch! Es gibt 3 Möglichkeiten, wo man sich mit den Kindern während des Gottesdienstes aufhalten kann.
Einfach im Saal. Wir freuen uns, wenn Kinder den Gottesdienst miterleben.
Im „Aquarium“. Wir haben im Saal einen schallgedämpften „Glaskasten“. Hier kann man sich auf ein Sofa setzen, die Kleinen auf dem Teppich spielen lassen und ist hinter Glas dank Tonübertragung trotzdem voll dabei.
Im Raum nebenan. Die Kinder brauchen mehr Bewegung oder sind mal besonders unruhig? Gut, dass es einen Nebenraum gibt. Inklusive Sofa mit direktem Blick auf einen Bildschirm, auf dem der Gottesdienst live übertragen wird.
Für den zweiten Teil des Gottesdienstes (Predigt), bieten wir eine Kinderstunde in zwei Altersgruppen an. Hier singen, spielen, basteln die Kinder, lernen Bibelverse und hören eine Geschichte aus der Bibel.
Nein, wir haben keinen Dresscode. Du darfst kommen, wie es zu dir passt.
Japp. In unserer Pause (von 10:50 – 11:00 Uhr) und nach dem Gottesdienst darf man sich an Kaffee, Tee oder Sprudelwasser bedienen. Mit einer Tasse in der Hand plaudert es sich einfach schöner.
Das Abendmahl ist mehr als nur ein Stück Brot und ein Schluck Traubensaft. Es ist ein wunderschönes Bild, das uns an Jesus und seine aufopfernde Liebe zu uns erinnert. Wenn wir davon essen und trinken, drücken wir damit aus, dass Jesus Christus für uns gestorben ist. Er hat also, weil er uns liebt, stellvertretend für uns die Strafe auf sich genommen, die wir Menschen wegen unserer Sünde verdient hätten. Das gemeinsame Essen und Trinken drückt außerdem aus, dass wir durch den Glauben an Jesus miteinander verbunden sind. Wenn du das auch glaubst, darfst du gerne am Abendmahl teilnehmen. Wenn nicht, bist du natürlich trotzdem im Gottesdienst herzlich willkommen. Wir bitten dann aber darum, dass das du den Teller mit Brot und die Gläser mit Traubensaft einfach an deinen Sitznachbarn weiterreichst, wenn es durch die Reihen geht.
Nein, unser Gottesdienst ist auf Deutsch. Wenn du aber eine Übersetzung ins Englische oder Spanische brauchst, sprich uns einfach an. Wir haben freundliche Gottesdienstbesucher mit Übersetzungs-Skills.
Wir freuen uns, mit Menschen ins Gespräch über den Glauben zu kommen. Du kannst uns gerne per Mail anschreiben oder persönlich vorbeischauen. Wir haben nicht auf alles eine Antwort, aber wir hören zu und machen uns mit dir gemeinsam auf den Weg, Antworten zu finden.
Ja, wir führen auch Taufen durch. Dabei orientieren wir uns an dem Vorbild der Bibel: Dort wird berichtet, wie Menschen, auf ihren eigenen Wunsch und ihre persönliche Entscheidung hin kurz im Wasser untergetaucht wurden. Das ist eine symbolische Handlung mit einer wunderschönen Bedeutung: So wie eine Person ganz im Wasser „verschwindet“ und dann ganz frisch und „sauber“ wieder auftaucht, so drückt die Taufe einen Neuanfang im Leben aus. Das alte Leben „verschwindet“ – man lässt es hinter sich. Dann taucht man „sauber“ wieder auf: man fängt ein neues Leben an – und jetzt mit Jesus Christus als Retter, Freund und Herrn. Die Taufe steht also für einen persönlichen Neuanfang, der durch Jesus möglich geworden ist. Das klingt für dich verwirrend? Das können wir gut nachvollziehen. Sprich uns gerne an, wir erklären das sehr gerne. Übrigens kann man selbstverständlich auch bei einer Taufe als Zuschauer dabei sein. Wir taufen an einem öffentlichen See und verbinden dieses Event mit einem kleinen Fest.